Gemeinsamer Aufruf und Unterstützerliste

Für Mittwoch, den 24. Januar 2024, rufen wir ab 17:30 Uhr zum Protest gegen einen sogenannten „Bürgerdialog“ der AfD vor dem Saalbau Witten (Bergerstr. 25) auf!

Infostände, Stammtische, blaue Flyer in tausenden Briefkästen, Sticker im Wiesenviertel und jetzt ein „Bürgerdialog“ im Saalbau. Wir haben die Aktionen und Veranstaltungen, die Hetze und Verlogenheit dieser Partei satt! Wir möchten stattdessen für ein solidarisches Witten ohne Rassismus, Antisemitismus, Misogynie und andere gefährliche menschenfeindliche Ideologien einstehen. Zeigt mit uns zusammen laut und deutlich Euren Widerstand!

Bei der Veranstaltung der Bundestagsfraktion der angeblichen Alternative soll es um „Wohnungsnot, Remigration, Sicherheit“ und „Nord Stream 2“ gehen. Reden hält unter anderem der Bundestagsabgeordnete Roger Beckkamp, der in Halle auf Veranstaltungen der rechtsextremen Identitären Bewegung gemeinsam mit Götz Kubitschek auftrat. Außerdem spricht der ehemalige Offizier und frühere Vorsitzende der NRW-AfD Rüdiger Lucassen, der nicht nur für eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen Partei Belgiens warb, sondern auch Atomwaffen für Deutschland fordert. Statt eines Dialogs ist also ein Abend mit hetzerischen Inhalten zu erwarten, wie es für die AfD üblich ist.

Veranstaltungen der AfD haben stets die Grenzen des Sag- und Denkbaren verschoben. Was im Höcke-Jargon „wohltemperierte Grausamkeit“ bei „Remigration“ heißt, meint nichts anderes als gewaltsame Deportation. Dass es sich hierbei nicht um bloße Rhetorik handelt, zeigten unlängst die investigativen Recherchen von Correctiv, die belegen, wie konkret diese Pläne bereits sind. Antworten auf Wohnungsnot, Klimawandel oder Armut wird die sog. AfD nicht geben. Sie verspricht einfache und autoritäre Lösungen für krisenhafte Situationen auf Kosten der Schwächsten der Gesellschaft. Die vermeintlichen Lösungsansätze dieser rechtsextremen Partei sind mehr als irreführend: sie sind offenkundig demokratiefeindlich, verschwörungsideologisch, nationalistisch und zutiefst menschenverachtend.

Es reicht nicht allein, bei Wahlen demokratisch – also nicht die AfD – zu wählen. Auch in der Öffentlichkeit muss der Partei und ihren Anhänger:innen Widerspruch geleistet werden. Kommt also zahlreich und unterstützt unseren Protest! Lasst uns gemeinsam der AfD den Start ins neue Jahr so richtig vermiesen und zeigen, dass in Witten kein Platz für Nazis ist und gleichzeitig einen guten Abend mit lauter Live-Musik von Foiazoichroiba und Angry Your Elite haben.

Den Aufruf unterstützen:

Antifa Witten
AWO Ennepe-Ruhr
Bündnis 90/Die Grünen Ennepe Ruhr
Bündnis 90/Die Grünen Witten
Der Paritätische NRW – Kreisgruppe Ennepe-Ruhr-Kreis
Die Falken UB Ennepe-Ruhr
DGB Kreisverband Ennepe-Ruhr
DIE LINKE Ortsverband Witten/Wetter
DIE LINKE Kreisverband Ennepe-Ruhr
DIE PARTEI Witten
DPSG Bommern
DPSG Herdecke Ende-Syburg
DPSG Volmarstein
DPSG Wengern
DPSG Wittener Löwen
DPSG Witten Buchholz
DPSG Sprockhövel
DPSG Gevelsberg
DPSG Hattingen Mitte
Evangelischer Kirchenkreis Hattingen-Witten
Feministische Gruppe Witten (FemGrr)
Freundeskreis Witten-Kursk
Friedensforum Witten
Grüne Jugend Witten
Gustav-Landauer-Bibliothek Witten
Help-Kiosk e.V.
Jusos Ennepe-Ruhr
Jusos Witten
Katholische Kirche im pastoralen Raum Witten
Klima-Allianz Witten e.V.
MieterInnenverein Witten und Umg. e. V.
Parents & Grandparents for Future Witten
Piratenfraktion Witten
Projekt „Inklusiv kreativ“
Soziokulturelles Zentrum Trotz Allem< SDAJ Witten
SPD Ennepe-Ruhr
SPD Witten
Students for Future Witten
Wählergemeinschaft Bürgerforum Witten
Wiesenviertel e. V.

 

Laut gegen Rechts: Protest gegen die AfD!


Für Mittwoch, den 24.01.2024, rufen wir ab 17:30 Uhr zum Protest gegen einen sogenannten »Bürgerdialog« der AfD vor dem Saalbau Witten (Bergerstr. 25) auf!

Wir haben die Aktionen und Veranstaltungen, die Hetze und Verlogenheit dieser Partei satt! Wir möchten stattdessen für ein solidarisches Witten ohne Rassismus, Antisemitismus, Misogynie und andere gefährliche menschenfeindliche Ideologien einstehen. Zeigt mit uns zusammen laut und deutlich Euren Widerstand!

Es reicht nicht allein, bei Wahlen demokratisch – also nicht die AfD – zu wählen. Auch in der Öffentlichkeit muss der Partei und ihren Anhänger:innen Widerspruch geleistet werden. Kommt also zahlreich und unterstützt unseren Protest! Lasst uns gemeinsam der AfD den Start ins neue Jahr so richtig vermiesen und zeigen, dass in Witten kein Platz für Nazis ist und gleichzeitig einen guten Abend mit lauter Live-Musik haben.

Der EN-Kreis hält stabil gegen die AfD!

Leider macht sich der bundesweite Rechtsruck auch im Ennepe-Ruhr-Kreis bemerkbar. So steigen auch hier die Umfragewerte der AfD, sie kriegen neue Mitglieder und ihre menschenverachtende Politik sickert immer weiter in den normalen Diskurs.

Das Gute ist: Es gibt ziemlich viele Menschen im EN-Kreis, die darauf keinen Bock haben!

So wollte die AfD am Mittwoch (18.10.) einen Stammtisch in Wetter veranstalten und am Sonntag (22.10.) Flyer verteilen in Ennepetal, Schwelm und Witten, doch das ging ordentlich nach hinten los. In Wetter wurden ihnen die Räume gekündigt und es kamen mehr als 50 Personen auf einer Kundgebung am Bahnhofsplatz zusammen. In Witten war es noch eindeutiger. War von der AfD gar nichts zu sehen, versammelten sich 150 Personen auf dem Rathausplatz. Vielen Dank, dass so viele Leute da waren! Das gibt Kraft für die Zukunft!

Aufruf der Kundgebungen:

Gemeinsam gegen die unsoziale Politik der AfD!

Die AfD befindet sich auf einem beunruhigenden Vormarsch.
Dabei macht die AfD rassistische, antisemitische, frauenverachtende, ungerechte Politik. Das ist nichts neues, das wissen wir und das wissen die AfD-Wähler. Eine teils nachvollziehbare Verärgerung über die Ampelregierung wird aufgestachelt durch populistische Berichterstattung und Social-Media. Reale und abstrakte Abstiegsängste und ein Hang zum Autoritären führen dazu, vermeintlichen Halt und Identität in der AfD zu suchen.

Doch wir können den AfD-Wählern sagen:

Statt AfD zu wählen müssen alle Demokratinnen und Demokraten gemeinsam eine bessere Politik machen.

Mit der AfD wird nichts besser. Sie spielt Gruppen gegeneinander aus, vor allem auf Kosten von Geflüchteten. Soziale Schieflagen mit Ausbeutung, zu hohen Mieten und Altersarmut wird die AfD nicht beseitigen. Sie hat keine sozialen Antworten, schon gar nicht auf Krieg, Armut und Klimakatastrophen. Sie bewegt sich zwischen nationalistischen Egoismus, Verdrängung und Leugnung. Das Gefühl nach unten treten zu können, der (kurze) Moment der Erhabenheit über andere, wird am Ende nicht dazu führen, dass es euch besser geht!

Was wir stattdessen brauchen:

Es wird nur besser werden, wenn wir auf Vereinzelung, Egoismus und Konkurrenz mit Solidarität und gegenseitiger Hilfe antworten. Gute Gesundheitsversorgung, ein gut ausgebauter Nahverkehr, Arbeitszeitverkürzungen, bezahlbarer Wohnraum, Senkung der Emissionen und viele weitere Sachen, die im Interesse der Mehrheit sind, können wir nur alle gemeinsam diskutieren und erkämpfen, weil es uns alle betrifft. Also zeigen wir Courage gegen rechts und bieten eine solidarische Alternative.

Rechtsruck und Zukunftsängsten gemeinsam begegnen!

Fotos aus Wetter:

Fotos aus Witten:

Aufruf zur Kundgebung „Solidarisch aus der Pandemie“ am Montag in Witten

Unter dem Motto „Solidarisch aus der Pandemie“ ruft das Bündnis Ennepe-Ruhr stellt sich quer (ENSSQ) für den 10. Januar um 18 Uhr zu einer Kundgebung am Berliner Platz in Witten auf.

Seit geraumer Zeit finden in verschiedenen Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises sogenannte „Spaziergänge“ statt, um gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen sowie eine vermeintliche „Spaltung“ der Gesellschaft zu demonstrieren. Als „Spaziergänge“ werden diese Versammlungen ausgewiesen, um sie nicht offiziell als Demonstration anmelden und entsprechende Hygiene-Maßnahmen nicht einhalten zu müssen. In den Telegram-Gruppen der Demonstrierenden werden krude Verschwörungstheorien und Falschinformationen zum Thema Impfen und den Anti-Corona-Maßnahmen gestreut. Statt eines solidarischen Weges aus der Pandemie, will man dort das Risiko eingehen, dass sich zahlreiche Menschen infizieren und gegebenenfalls schwer erkranken. Die Wittener „Spaziergänge“ erhielten Unterstützung durch die lokale rechtsradikal-neonazistische Szene, etwa den rechtsextremen Politiker Matthias Renkel von der AfD oder aber Dieter Schulz von der NPD. Dieter Schulz trat zuletzt bei dem Trauermarsch für den Dortmunder Neonazi Siegfried Borchardt genannt „SS Siggi“ in Erscheinung.

Eine Veranstaltung, die Verschwörungsideologien verbreitet und Rechtsextreme in ihren Reihen duldet, ist nicht dazu angetan eine – wie auch immer diagnostizierte – „Spaltung“ unserer Gesellschaft zu bekämpfen.
Auch wir haben es satt, dass unser Leben durch die aktuellen Bedingungen einschränkt wird. Auch wir haben es satt, dass das gesellschaftliche Leben stillsteht. Aber uns treibt auch nach wie vor die Sorge um unsere Verwandten, Freunde, um uns selbst und die Menschen in unserer nahen Umgebung. Die Pandemie können wir aber nicht durch egoistisches und selbstsüchtiges Verhalten beenden, indem wir die Gefahr ignorieren und die Hygiene-Maßnahmen nicht einhalten.
Wir sind hingegen davon überzeugt, dass es zur Erlangung eines besseren Lebens einer solidarischen Gesellschaft bedarf!

Was es dazu konkret benötigt? Hier unsere Forderungen.

Gesundheitssystem stärken
Das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen und in einigen Fällen hat es sie bereits überschritten. Das liegt aber nicht nur an der Pandemie. Wenn Krankenhäuser, Altenheime, Pflegeheime und andere Einrichtungen auf Gewinnmaximierung getrimmt werden, dann werden Kosten an allen möglichen Ecken gedrückt: am Patientenschlüssel, an der Anzahl von Intensivbetten, an den Löhnen des Pflegepersonals und der Ärzt*innnen. Dieser Zustand ist aber kein Zufall, sondern durch politische Entscheidungen herbeigeführt. Seit Jahrzehnten wird das Gesundheitssystem immer weiter kaputt gespart und durch eine neoliberale Agenda zur Profitorientierung gezwungen. Auf der Strecke bleiben dabei die Beschäftigten und die Patient*innen. Klar ist: Diese offensichtlichen Missstände in der medizinischen Versorgung bestehen nicht erst seit der Pandemie, aber jetzt werden sie besonders sichtbar. Im Sinne aller Betroffenen des Gesundheitssystems brauchen wir jetzt eine 180°-Wende, bessere Löhne und Arbeitsbedingungen!

Impfpatente freigeben
Die Politik hat sich bisher dagegen entschieden, die Hersteller der Impfstoffe zur Freigabe der Patente zu zwingen. Dadurch können die Pharma-Unternhemen, die die Impfstoffe herstellen in reichen Ländern enorme Gewinne einstreichen, während die Impfkampagnen in ärmeren, weniger lukrativen Teilen der Welt nur langsam vorankommen. Wir fordern daher, dass diese Patente sofort freigegeben und die Produktion für die ganze Welt unterstützt wird, damit sich alle Menschen schneller schützen lassen und keine weiteren Mutationen entstehen können. Die Pandemie ist eine globale Herausforderung!

Gerechte Umverteilung
In aller erster Linie haben in der Pandemie Menschen gelitten, die vorher schon benachteiligt waren. Auf der anderen Seite konnten neben den Impfstoffherstellern und Apotheken viele weitere Akteure in unserer Gesellschaft von den Nöten der Menschen während der Pandemie profitieren und sind reich(er) geworden. Hier können Paketzustellungsunternehmen und Lieferdienste ebenso genannt werden, wie Supermarktketten und Streaming-Dienste. Wenn wir wirklich etwas gegen die Spaltung der Gesellschaft tun wollen, dann sollten nicht nur diese Reichtümer fair verteilt werden.

Kultur stärken
Ganz besonders gelitten haben in der Pandemie auch die gesamte Kunst- und Kulturbranche sowie personennahe Dienstleistungen und der Einzelhandel. Diese waren von den Maßnahmen zur Kontaktreduzierung stark betroffen, da sie darauf angewiesen sind, Besucher*innen zu empfangen. Es gab Hilfszahlungen, ja, aber diese werden nun überwiegend zurückgefordert. Damit kämpfen weiterhin viele Menschen um ihre Existenz. Das muss ein Ende haben!

Gegen Nazis und Verschwörungsideologien
Nazis wollen nichts gegen eine vermeintliche „Spaltung“ der Gesellschaft unternehmen – ganz im Gegenteil: Sie erklären in nahezu allen Lebensbereichen, wer dazu gehört und wer rausgeworfen werden soll. Auch Verschwörungsideologien tragen nichts zur Einigung der Gesellschaft bei. Sie suchen sich einen Sündenbock und machen diesen verantwortlich für alle möglichen gesellschaftlichen Krisen und Missstände. Das führt zu Vielem, aber hilft uns mit Sicherheit nicht weiter, um die aktuelle Lage zum Guten zu verändern.

Kein Platz für Querdenken! Solidarität statt Konkurrenz

Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis sind verschwörungsgläubige Corona-Leugner:innen in kruden Telegram-Gruppen und mit Desinformations-Flugblättern aktiv. Wir wollen diesen Leuten gar nicht erst das Gefühl geben, sich bei uns wohlfühlen zu können!

Daher wollen wir eigene Inhalte auf die Straße bringen und Kritik, sowohl an den Querdenkern, als auch an der Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung üben!

Das neue Jahr beginnt, wie 2020 endete – die Pandemie von historischem Ausmaß hat die Welt weiter im Griff.
Es ist kein Wunder, dass sich Intensivstationen und Leichenhäuser weiter füllen: Die derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen verbieten zwar den Besuch von Kneipen und Kinos, aber stellt es Unternehmen weiterhin viel zu frei, welche Maßnahmen sie zum Infektionsschutz ergreifen. Während Plakatkampagnen an die Verantwortung der Einzelnen appellieren, müssen sich viele Menschen jeden Morgen in einen überfüllten ÖPNV quetschen, um zur Arbeit oder in Klassenräume zu kommen. Auch wegen der mangelhaften Digitalisierung in Deutschland wurden die Schulen notgedrungen trotz steigender Corona-Fallzahlen und ansteckenderen Virus-Mutationen wieder geöffnet.

Nicht in einem Boot!

Die Corona-Krise wird vor allem auf dem Rücken derjenigen abgeladen, die in unserer Gesellschaft sowieso schon benachteiligt sind. Frauen müssen zusätzlich zu ihrer generellen Mehrbelastung die durch den Lockdown gestiegene Care-Arbeit auffangen, prekär Beschäftigte riskieren wegen mangelnder Infektionsschutzmaßnahmen ihre Gesundheit und Flüchtende müssen in überfüllten Lagern leben. Gleichzeitig gibt es auch während der Corona-Krise immer mehr Millionäre und Milliardäre in Deutschland.

Gegen den Pseudo-Widerstand von rechts!

Im Windschatten der Pandemie haben sich Reichsbürger*innen, Globuli-Gurus, esoterisches Bürgertum und klassische Nazis zu einem kruden Protestmilieu formiert. Auf „Querdenken“-Demos reden sie von „Freiheit“, aber meinen damit bloß, dass sie im Supermarkt keine Maske tragen wollen. Sie reden von „Ungerechtigkeit“, aber sie stört nicht die soziale Ungleichheit – im Gegenteil! Mit ihrem „Alle gegen Alle“ und der Weigerung, auf Risikogruppen Rücksicht zu nehmen, zeigen Verschwörungsideolog*innen ein egozentrisches Denken, bei dem sie sich über alle Fakten stellen und schlicht nur noch das glauben, was sie  glauben wollen.

Wir wollen dem eine fortschrittliche Kritik der Verhältnisse entgegensetzen.

Wir fordern eine wirkliche Alternative zu der bestehenden Situation:
·        Konsequenten Infektionsschutz in allen Bereichen des Lebens
·        Menschen und Umwelt vor Profitinteressen
·        Solidarität statt Konkurrenz

Nationalismus ist keine Alternative, eine solidarische Gesellschaft schon

Geht dafür mit uns auf die Straße!

Samstag, 20.03., 11 Uhr auf dem Platz vor der Stadtgalerie, Witten

Kundgebung zur Kommunalwahl: Werdet selbst aktiv!

Solidarität beginnt im Kleinen. Auf kommunaler Ebene werden Formen des sozialen Miteinanders ausprobiert, die im Großen funktionieren können. An demokratischen Prozessen teilhaben und das eigene Leben selbstbestimmt gestalten zu können, wird auf kommunaler Ebene umgesetzt. Eigene Räume mit Kunst und Kultur zu füllen, sich gegenseitig in der Nachbarschaft zu helfen und achtsam mit seiner Umwelt umzugehen, sind Eckpfeiler von Demokratie. Dafür braucht es ein gerechtes Gesundheits- und Bildungssystem, günstigen Wohnraum und eine Gesellschaft, die sich gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Militarismus und Sexismus einsetzt. Nutzen wir unsere kollektive Stärke für eine bessere Gesellschaft. Kommt mit uns auf die Straße, um für eine emanzipatorische Politik einzustehen. 

Solidarität statt Konkurrenz. Nationalismus ist keine Alternative, die solidarische Gesellschaft schon!

 

Samstag, 12.09. von 14:30 bis 16:30 Uhr auf dem Platz an der Stadtgalerie

Parteiwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Fahnen, etc. ist nicht erwünscht, bitte zu Hause lassen. Das gilt auch für Parteijugenden.
Haltet bitte auf der Kundgebung einen Abstand von 1,5m zu anderen Personen ein und tragt einen Mund-Nasen-Schutz.

400 Menschen demonstrieren gegen die AfD in Ennepetal

Wir sind sehr zufrieden mit der gut besuchten und friedlichen Demonstration in Ennepetal. Vermietungen von öffentlichen Räumlichkeiten an die AfD sollten zukünftig vermieden werden.

Bei Sonnenschein mit extremer Hitze auf den unbeschatteten Flächen um das Haus Ennepetal hat ein breites Bündnis von Menschen aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis gezeigt, dass die AfD hier nicht erwünscht ist. Die rund 400 Teilnehmer*innen schlossen sich dem Aufruf von ENSSQ an: Die AfD ist unsozial, rassistisch, sie leugnet die Klimakrise. Sie ist antisemitisch, frauenfeindlich, instrumentalisiert christliche Werte und erklärt Geschlechtervielfalt zur wahnhaften Krankheit. Sie hat keine Antworten auf lokale Probleme. Diese Faschisten sind im Ennepe-Ruhr-Ruhr-Kreis unerwünscht und werden von uns mit allen uns möglichen friedlichen Mitteln bekämpft.

Für die Zukunft muss unterbunden werden, dass die AfD in öffentlichen Räumen wie dem Haus Ennepetal tagt. Die Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co. KG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Ennepetal. Wir fordern die Politik in der Stadt Ennepetal auf, entsprechende Beschlüsse zu fassen, um in Zukunft eine Vermietung an rechtsradikale Organisationen und Parteien, die Faschisten in ihren Reihen dulden, zu vermeiden. Es kann nicht sein, dass der vorbestrafte AfD-Mann Renkel nach der Veranstaltung öffentlich feixt, die Trägergesellschaft des Hauses Ennepetal verhalte sich gegenüber der AfD neutral.

Wir können uns schöneres vorstellen, als jedes Jahr vor dem Haus Ennepetal demonstrieren zu müssen.

Daher gilt weiterhin: Keine Räume für die AfD!

Keine Räume für die AfD – Ennepetal 16.08.

Am 16. August plant der AfD Landesverband eine Veranstaltung im Haus Ennepetal durchzuführen. Dagegen werden wir demonstrieren. Wir starten um 13 Uhr am Bahnhof Ennepetal und laufen dann zum Haus Ennepetal.

Die AfD ist unsozial. Ihre Politik unterteilt die Menschen nicht nur nach Ethnie, Sexualität oder Religion, sondern auch in Reiche und Arme. Die AfD steht dabei auf der Seite der Wohlhabenden und Besserverdienenden. Ginge es nach der AfD, dann sollten die sozialen Absicherungen für Arbeitslose, Erkrankte und Rentner*innen reduziert oder gestrichen werden, da sie zu viel kosten würden. Jede*r soll sich um sich selbst kümmern und individuell vorsorgen. Dass dies für Menschen in Not oder mit geringem Einkommen kaum möglich ist, interessiert die Partei nicht wirklich. Sie möchte lieber Steuergeschenke für Reiche und die Abschaffung der Vermögenssteuer. Gleichzeitig versucht sie, die finanziellen Sorgen der Menschen auf Gelüchtete und Ausländer zu schieben und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Doch da spielen wir nicht mit! 
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die wenig oder kein Geld zur Verfügung haben.
Wir solidarisieren uns mit allen, die Zukunftsängste um sich und ihre Familien haben.
Wir solidarisieren uns mit allen Geflüchteten, von Rassismus Betroffenen und den Menschen, die berufliche Ausbeutung erfahren haben.
Kämpfen und streiten wir gemeinsam für eine gerechtere Gesellschaft, in der die Hetze der AfD keinen Nährboden finden kann. Kommt mit uns auf die Straße und setzt ein lautes Zeichen gegen die antisoziale AfD!
Solidarität statt Konkurrenz 
Solidarität statt AfD
Parteiwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Fahnen, etc. ist nicht erwünscht, bitte zu Hause lassen. Das gilt auch für Parteijugenden.
Haltet bitte auf der Kundgebung einen Abstand von 1,5m zu anderen Personen ein und tragt einen Mund-Nasen-Schutz.
Nutzt gerne für die Mobilisierung unsere schönen Bilder, um sie über Social-Media zu verbreiten:

Über 100 Menschen demonstrieren in Herdecke gegen AfD-Veranstaltung – Ratssaal bleibt leer!

Am vergangenen Sonntag (28.06.2020) kamen in Herdecke über 100 Menschen aus Herdecke und dem umliegenden Ennepe-Ruhr-Kreis zusammen, um unter Einhaltung der Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen ihrem Protest gegen die geplante Wahlversammlung der rassistischen AfD im Herdecker Ratssaal Ausdruck zu verleihen und ihre Ablehnung gegen deren menschenverachtende Politik auszudrücken. 
 
Zu dem bunten Protest aufgerufen hatte das Bündnis „Ennepe-Ruhr stellt sich quer“ (ENSSQ), eine politische Initiative, die von engagierten Menschen aus dem Kreisgebiet getragen wird und als offenes Bündnis agiert. Wann immer Bedarf besteht, wird es von Aktiven mit Leben gefüllt, um Rassist*innen die im Ennepe-Ruhr-Kreis ihre Hetze verbreiten, lauten Protest entgegen zu stellen und über sie aufzuklären.
 
Das Programm war gefüllt von Musik und Redebeiträgen von verschiedenen demokratischen Parteien, zivilgesellschaftlichen und antifaschistischen Gruppierungen, sowie von Bürger*innen und Politiker*innen, die über Hintergründe, Sprache und Politik der AfD informierten. Die Teilnehmer*innen der Versammlung erklärten sich solidarisch mit allen Organisationen, Gruppen und Individuen, die sich Rassismus, Xenophobie und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenstellen.
 
Der angekündigte Protest schien bereits im Vorfeld seine Wirkung erzielt zu haben, denn der Ratssaal blieb während des gesamten Verlaufs der Veranstaltung leer.

Kein Platz für die AfD in Herdecke!

Die Kommunalwahl steht uns dieses Jahr in NRW bevor und allmählich starten die Parteien in den Wahlkampf. Auch die rassistische AfD wird antreten und versuchen, Menschen für ihre menschenverachtende Politik zu begeistern. Am 28.6. wird sie in Herdecke ihre Kandidat*innen für die Wahl aufstellen.
 
Doch das lassen wir nicht einfach so stehen!
 
Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen, ganz gleich welcher Ethnie, Sexualität oder Religion, frei und in Sicherheit leben können. Gerade die Corona-Pandemie offenbart die Ungerechtigkeiten sehr eindrucksvoll. Deswegen heißt es jetzt, solidarisch zusammen zu stehen und miteinander für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Herdecke hat eine starke Zivilgesellschaft, die keine Partei wie die AfD braucht, die nur spalten statt gestalten will.
 
Die AfD hat den demokratischen Diskurs schon lange verlassen!
 
Eine Partei, die Geflüchtete erschießen lassen möchte, die den Holocaust relativiert und mit gewaltbereiten Neonazis paktiert, hat für uns jedes Recht auf Mitsprache verloren. Wir werden nicht mit euch reden, sondern über euch aufklären! Wir werden nicht zulassen, dass ihr euren Hass in der Gesellschaft weiter verbreitet, wir nehmen euch den öffentlichen Raum und füllen ihn mit eigenen Inhalten.
 
Unsere Antwort heißt Solidarität!
 
Wir solidarisieren uns mit allen Geflüchteten und von Rassismus Betroffenen. 
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die kein oder nur wenig Geld zur Verfügung haben.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die Sexismus und sexistischer Gewalt ausgesetzt sind.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die wegen ihrer Religion diskriminiert werden.
Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die unter den Folgen der Klimakrise leiden.
 
Wenn du diese Werte teilst, dann komm am 28.6. um 11 Uhr mit uns in Herdecke auf die Straße und demonstriere vor dem Rathaus gegen die AfD!
 
Im gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis ist kein Platz für Rassismus!
 
Solidarität statt Konkurrenz!
Solidarität statt AfD!
 
 
Parteiwerbung in Form von Flyern, Plakaten, Fahnen, etc. ist nicht erwünscht, bitte zu Hause lassen. Das gilt auch für Parteijugenden.
Haltet bitte auf der Kundgebung einen Abstand von 1,5m zu anderen Personen ein und tragt einen Mund-Nasen-Schutz.
 
Gemeinsame Anreisetreffpunkte:
9:30 Uhr Hagen HBF
9:45 Uhr Witten HBF